Donnerstag, 15. Februar 2007

Für Geld töten? Jetzt anmelden!

Während die Medien diskutieren wie gefährlich Egoshooter Games für Jugendliche und "junge Erwachsene" sind, startet in Deutschland schon bald das erste reelle Killerspiel. Es heisst „Kill“4Money und erklärt sich selbst folgendermaßen: „Kill“4Money hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Räuber und Gendarm Spiel soweit auszureifen und zu perfektionieren, dass es erwachsenen Mitspielern das Gefühl gibt, „Auftragskiller“ und „Gejagter“ zu sein.

1. Zu Spielbeginn bekommst du die Daten (Name, Wohnort, Arbeits- bzw. Universitätsadresse) deines "Opfers", welches du innerhalb einer Woche ausschalten musst. Gleichzeitig bist du aber auch selbst "Opfer" und musst dich vor Angriffen in Acht nehmen. 2. Erkunde die Gewohnheiten und den Tagesablauf deines Ziels, um es außerhalb einer "safe-zone" auszuschalten. 3. Schlage überraschend zu und führe deinen Auftrag mit höchster Professionalität aus. 4. Hast du dein "Opfer" eliminiert, wird dessen "Opfer" dein nächstes Ziel. Wirst du vorher von deinem "Jäger" getroffen oder verstreicht die Wochenfrist, so bist du aus dem Spiel ausgeschieden. Der beste "Killer" bleibt schließlich übrig und erhält seine verdiente Prämie.

Vorraussichtlich wird ab ca. 15. Februar die Registrierung möglich sein und somit auch die Anmeldung zum ersten Spiel in Frankfurt.

P.S.: Töten kann man mittels Wasserpistole oder Wasserbombe (-;

Bollywood called Berlin

Folgende drei Männer haben für morgen den gleichen Termin im Kalender stehen:

1.Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier

2.Shri Priya Ranjan Dasmunsi, Minister für Information, Medien und parlamentarische Angelegenheiten der Republik Indien

3.Bernd Neumann, deutscher Staatsminister für Kultur und Medien,

Die drei Politiker wollen im Rahmen der Berlinale ein deutsch-indisches Filmabkommen unterzeichnen, das den rechtlichen Rahmen für die Zusammenarbeit von Produzenten aus Deutschland und Indien schaffen soll: Binationale Koproduktionen sollen damit künfig in beiden Ländern behandelt werden, als seien sie nationale Filme. Das kommt vor allem der Filmindustrie zugute, denn diese kann nun uneingeschränkt indische und deutsche Fördermittel in Anspruch nehmen. Einziger Haken: beide Parteien der Länder müssen zu mindestens einem Fünftel an den Gesamtkosten beteiligt sein.

Da bin ich ja mal gespannt, was in den nächsten Jahren an koproduzierten Filmen in die Kinos geschleudert wird. Wenn man bedenkt, dass viele der Bollywoodfilme in den Alpen gedreht wurden, steht einem vielleicht nichts neues bevor.

Montag, 12. Februar 2007

Videocasts fernsehfähig?

Vor wenigen Tagen stellte Prof. Dr. Wolfgang Stock am PR-Tag der Hochschule Darmstadt den von ihm konzipierten Merkel-Podcast vor.

Grundtenor seines Vortrags: Im Podcast kann die Kanzlerin Gedanken zu Ende führen während in Fernseh- und Radiointerviews stets nur kurze Statements gesendet werden. Radiostationen bedienen sich bereits des Öfteren bei den O-Tönen des Podcasts, Fernsehstationen haben damit noch größere Probleme, da der Videocast nicht in fernsehfähiger Auflösung im Netz steht. So noch die Aussage am vergangenen Donnerstag.

Und heute schon wird ein Teil des Videocasts zum Klimaschutz in den Tagesthemen gesendet. Nicht als Vollbild, sondern direkt vom Computermonitor abgefilmt (was die Frage aufwirft, ob man es im Eifer des Gefechts nur nicht hinbekommen hat, den Videostream zu rippen, denn schön sah das nicht aus).

Videocasts sind also inzwischen fernsehfähig und schaffen es sogar in die Tagesthemen - aber trotz aller Beteuerungen nur in kurzen Ausschnitten.

Sonntag, 11. Februar 2007

Ist das geil oder was?

Rettet unsere Sprache

Zu früh gefreut!

*Um Gottes willen* (Bezug auf den Marco Polo-Podcast nehmend). Alles weitere folgt.

Mit dem Ohr auf Reisen

Kürzlich wurde am PR-Tag in Dieburg und im dazu gehörigen Blog PR-Fundsachen noch darüber gesprochen, ob sich neue Distributionswege im Web 2.0 für Werbung und Marketing lohnen - gar dann, wenn Journalismus von Marketingabteilungen betrieben wird. Ob nun transparent oder nicht und sei es nun Reisejournalismus oder nicht.

Die Marketingbrains hinter dem Reiseverlag Marco Polo springen nun jedenfalls auch auf den Zug auf und bieten einen Podcast im Zweiwochenrhythmus. Die Themen sind Reise und Freizeit, die Produktion erfolgt nach eigenen Angaben höchst professionell. Immerhin wurden als Sprecher zwei erfahrene Moderatoren verpflichtet: Die freiberufliche Eventmanagerin und Schauspielerin Christiane Maschajechi sowie Radiomoderator und Chorsänger Jérôme Brunelle.

Marco Polo will angeblich den Hörer in ferne Länder und quirlige Metropolen entführen und nebenbei über aktuelle Reise-News, Insider Tipps und Reise-Services informieren. Das Geschäftsmodell scheint glasklar, zumindest für den verantwortlichen Product Manager Gerrit Elvers: „Mit dem professionell produzierten Podcast erreichen wir die reiseinteressierte Zielgruppe auf eine sehr kurzweilige und entspannte Art und Weise und lenken das Interesse regelmäßig auf aktuelle Themen unseres Reiseportals marcopolo.de". Günstiger als Radiowerbung ist der Podcast zweifellos.

Wie haben wir uns also diese systematische Desensibilisierung vorzustellen? Als gesponserte Reisereportage oder vielmehr als atmospärisch gefütterte Werbesendung? Es könnte durchaus gut werden, ich werde auch sofort mal reinhören und hoffe, dass sie die Lektion 2.0 gelernt haben.

Den Podcast gibt's hier...

Montag, 5. Februar 2007

Keep on dreaming of a better world



Geile Kampagne vom Männermagazin Ché. Mehr Bilder gibt`s hier...

Reference: sloganmaker.net

Montag, 29. Januar 2007

Parkour

Parkour ist eine Disziplin, die Bewegungskunst, Sport und Technik verbindet und der einige philosophische Elemente zugrunde liegen. Anders als Akrobatik ist die Bewegungskunst des Parkour in diesem Sinn nicht auf Showeffekte beim Publikum berechnet, sondern auf "elegante, effiziente, geschmeidige, flüssige Bewegungen".

Gründer und Erfinder David Belle selbst sieht Parkour nicht nur als Sportart, sondern vielmehr als kreative Kunst, die dabei hilft die eigenen durch Körper und Umwelt gesetzten Grenzen zu erkennen und zu überwinden – ohne den Hintergedanken andere mit seinem Können beeindrucken zu wollen.

Die Philosophie von Parkour beinhaltet es, die Voraussetzungen für eine Technik abzuschätzen und dabei immer im Auge zu behalten, ob man diese Voraussetzungen erfüllt und die Situation gefahrlos meistern kann.

Die Parkour Szene nutzt vor allem das Internet um zu kommunizieren. Einfach bei youtube mal nach Parkour suchen. Das ist wirklich der Hammer!

Trau Dich!

Du stehst draußen,

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