Echtzeit

Samstag, 21. Juli 2007

Von wegen Katzenblogs

Der Webzwonuller Peter Turi schreibt im Lexikon2, dass „Katzenblogs häufig von alleinstehenden Frauen mit Katze geschrieben und mit zahlreichen Katzenfotos dekoriert werden.“ Typischerweise fänden sich Leserinnen von Katzenblogs meist unter den Machern von anderen Katzenblogs oder im engeren Bekanntenkreis der Katzenblogger.
Das sind offenbar aber sehr, sehr viele, wie sich am Beispiel von I CAN HAS A CHEEZBURGER? - des Katzenblogs par excellence deutlich zeigt. Der Blog rangiert bei Technorati momentan auf Platz 50 und kommt auf 8.312 Backlinks! Außerdem generiert er laut Robert Basic 5.600 US-Dollar Umsatz pro Monat.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Der Reibach mit dem Sport

Nach den neuesten Dopingfällen im Radsport haben die öffentlich-rechtlichen Sender die Konsequenzen gezogen und die TV-Berichterstattung über die Tour de France während des laufenden Wettbewerbs abgebrochen: Die Resonanz fällt unterschiedlich aus.

Auf jeden Fall war es ein bedeutendes Signal an Sportler und Organisatoren und es machte sich die Hoffnung breit, dass wegen wirtschaftlichem Druck - fehlende Einnahmen aus dem Verkauf von TV-Rechten - endlich wirksame Maßnahmen gegen Doping engeführt würden.

Man fand jedoch einen anderen Ausweg. Gerade einen Tag hat kein Hauptsender die Tour übertragen (auf Eurosport lief es weiter, dies sei dem Spartensender vergönnt, denn Sport ist ihr Geschäft), dann stürzte sich die SevenOne Media GmbH auf den Event. Und nun sind die Epoboliden wieder in deutschen Wohnzimmern unterwegs.

On air wird die moralische Begründung von N24-Sportchef Timo Saatmann geliefert: "Wir hielten es für falsch, die Übertragung der Tour de France abzubrechen. Jetzt sind natürlich die Teams gefordert, den bisher eingeschalgenen Weg fortzuführen." (was immer das auch heißen mag)
Und der ehemalige B-Profi Mike Kluge quasselt hinterher: "Wir müssen uns in Deutschland sowieso keine Gedanken machen, unsere Kontrollen sind vorbildlich..." (da frage ich mich, wie der Sinkewitz zu seinem Testosteronwert kommt) Nebenher lästert er über die Bürokratie des Kontrollsystems und schließt mit dem Satz: "Das Bild ist nicht so schlimm, wie es sich darstellt." (*hust*)

Donnerstag, 28. Juni 2007

Politiker des 21. Jahrhunderts

Soviel zu den Politikerfloskeln Technikstandort Deutschland, Innovation und Zukunft:


Link: sevenload.com

gefunden im Basic Thinking Blog

Mittwoch, 23. Mai 2007

Die Polizei liest BILD

Im Beitrag auf Spiegel Online über den Brandanschlag auf den Wagen von Kai Diekmann:

"Wir vermuten einen politischen Hintergrund", sagte ein Polizeisprecher. Einen Zusammenhang mit dem bevorstehenden G-8-Gipfel in Heiligendamm wollte er nicht ausschließen. Der Staatsschutz ermittele.
Ich kann mir einige Gründe vorstellen, warum jemand Kai Diekmanns Auto anzünden sollte:
Man nehme die Anzahl x der Ausgaben von BILD, die unter Diekmanns Egide erschienen sind, und multipliziere sie mit dem Faktor y gleich der Hälfte der durchschnittlich in einer Ausgabe enthaltenen Artikel. Das Ergebnis z spiegelt nun die Anzahl an Feinden wider, die sich Diekmann während seiner Karriere gemacht hat (denn die andere Hälfte der Artikel drehte sich um Knut und dem putzigen Kerlchen kann man doch wirklich keinen Brandanschlag zutrauen, oder?).

Was liegt für die Hamburger Polizei also näher, als die bösen Gegner des G8-Gipfels zu verdächtigen, sich am wehrlosen Auto eines harmlosen Journalisten zu vergreifen. Mit dieser Kombinationsgabe könnten sie BILD nicht nur lesen, sondern dort glatt als Kolumnisten anfangen.

Nachtrag: Was für ein Glück, unser Freund und Helfer hat sich wie es scheint doch noch ein bisschen Verstand bewahrt. Allerdings ist man bei SpOn auf die dpa-Maldung hereingefallen.

Montag, 2. April 2007

Der Google-Tip: Pack die Badehose ein!

Bei Google Maps ist es möglich, im Routenplaner eine Auto-Reise über den Atlantik zu planen. Dieser soll, so die Empfehlung, schwimmend überquert werden.

"Die Dauer einer Reise von München nach New York wird mit 29 Tagen und 14 Stunden angegeben. In Le Havre, Frankreich, geht es ins Wasser mit dem Hinweis "Schwimmen Sie durch den Atlantik. 5.572 km." weiter.

An Land kommt der Reisende dann in Boston, USA. Von dort sind es noch zirka 180 Kilometer bis zum Ziel New York."


Gelesen auf shortnews.de und hingelockt vom Perlentaucher

Heimat bis zum Durchdrehen

Nach dem überraschenden Kino-Erfolg des vom BR produzierten Kinofilms "Wer früher stirbt, ist länger tot" tritt der bayrische Rundfunk eine Heimat-Welle los.

"Almenrausch und Bauernsterben" steht auf den wehenden Flaggen der Heimatrevolutionisten. Auf der dazugehörigen Website gibt es alles rund ums Thema - vor allem aber die Möglichkeit seine eigene Heimat zum populären "Place to be" zu küren. Endlich darf man mal wieder stolz auf ein wenig Dialekt sein, für mich als Dorfjunge aus dem Schwarzwald ist das wie eine Befreiung: Videoblogger, Hobbyfilmer und semiprofessionelle Videojournalisten battlen um die beste Location, die abgefahrenste Heimat, den extravagantesten Dreh. Preise gibt es für die drei Besten auf dem Filmfest in München". Die Idee ist cool, der Spassfaktor gesichert. Ich bin dabei, wer noch?

Samstag, 31. März 2007

Frankfurt zieht um

Frankfurt am Main wird als erste deutsche Stadt in Second Life nachgebaut. Bis zum 01. April sollen Römerberg, Paulskirche, Zeil und Main-Ufer in der Virtuellen Welt nachgebaut sein.
Das berichtet Heise.

Natürlich bietet das auch interessante Alternativen für Frankfurter Firmen. So ist beispielsweise der Frankfurter Radiosender FFH mit von der Partie.

Der Zeppelin des Radiosenders FFH schwebt über der virtuellen Stadt.

Das aktuelle Radioprogramm soll im virtuellen Frankfurt zu hören sein und eine Kopie des FFH-Zeppelins wird über der Stadt schweben.
Als Mehrwert wird den Usern angeboten, selbst das Radioprogramm der einzelnen Sender mitzugestalten - dazu muss man seinen Avatar nur ins eigens programmierte Funkhaus steuern und kann dort zum Mischpult greifen.
Zur Meldung auf ffh.de

Donnerstag, 22. März 2007

Jeden Tag eine gute Tat

Beauftrage den Kellner, ein Bierchen mehr auf die Rechnung zu setzen, um dieses einer Person im Restaurant zu geben, die sich seiner oder deiner Ansicht nach am meisten darüber freuen würde. Instruiere ihn, dies aber erst zu tun, wenn du das Restaurant verlassen hast. Zahle an der Kasse die Kino- oder Theaterkarte für eine Person, die weit hinter dir in der Schlange steht. Lege Blumen vor eine Haustür, oder lasse jemanden in einer Tankstelle, ein Erfrischungsgetränk zukommen.

Was das soll?

Dienstag, 27. Februar 2007

Verfassungsgericht stärkt Pressefreiheit

Hinter die als "Cicero-Affäre" bekannt gewordene Razzia im Redaktionsgebäude des Magazins "Cicero" und im Privathaus eines der Redakteure (wir berichteten) wurde nun ein Schlusspunkt gesetzt. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erklärte die Durchsuchungen des Landeskriminalamts aufgrund des "einfachen Verdachts der Beihilfe zum Geheimnisverrat " als verfassungswidrig.

Hierzu Berichte/Reaktionen bei SpOn/SpOn, Welt/Welt, Süddeutsche/Süddeutsche sowie die Berichte der FAZ und der Zeit.

Mittwoch, 21. Februar 2007

Durchatmen

Da wir hier kürzlich darüber gesprochen haben, dass man sich manchmal Zeit zum Durchatmen nehmen sollte, hier eine kleine Erinnerung, die von Greenpeace produziert wurde. Zwar als Kampagne unter dem Namen "Defending our oceans", aber trotzdem sehenswert.



Und die vollständige Version gibt es auf der Webseite der Kampagne

Trau Dich!

Du stehst draußen,

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