Samstag, 27. Januar 2007

Coming soon!

SHOEBLOOD kommt!

Heute ist ein historischer Tag! Um genau 20:04 Uhr wurde der erste Schritt in Richtung einer bahnbrechenden Webunterhaltung und globalen Vernetzung getan. Weitere Informationen könnt ihr bald hier auf dem Postboten lesen.

Zieht euch warm an - oder aus - und macht euch locker:
SHOEBLOOD kommt!

Hello Video! Hello Europa!

Auch das Auswärtige Amt startet nun eine Video-Blog-Website: zur EU-Präsidentschaft im Rahmen der Initiative "Aktion Europa". Vom 30. Januar 2007 an sollen sich weltweit User zu Europa äußern, miteinander diskutieren, sich kennen lernen und mit verantwortlichen Politikern und Beamten zur Europapolitik korrespondieren können.

Außerdem soll es die Möglichkeit geben, Videokurzfilme, Blogs oder Fotos direkt in die Website einzugeben. Das neue Portal wird vom Auswärtigen Amt in Zusammenarbeit mit dem Zeitbild-Verlag in Berlin betrieben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Auswärtigen Amt und an den Botschaften weltweit werden sich an den Diskussionen mit eigenen Beiträgen beteiligen und Einblick in den Alltag der Europapolitik während der deutschen EU-Präsidentschaft geben.

Das Goethe-Institute, der DAAD, die Deutschlehrerverbände und die Botschaften und Generalkonsulate werden im Ausland für die Aktion werben. In Deutschland werden Schulen und Jugendorganisationen zur Teilnahme aufgerufen.

Das nenne ich innovative EU-Politik und Bürgerbeteiligung.

Freitag, 26. Januar 2007

»Und was machen wir morgen Abend Brain?«

»Das gleiche wie jeden Abend, Pinky: Wir diskutieren über die Zukunft des Journalismus.«

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie weltfremd manche Menschen in leitenden Positionen sind. Gerade in der Medienbranche ist das recht betrüblich.

Nachtrag zu Aufwachen! Online!:

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion
Jörg Riebartsch (Darmstädter Echo), Martin Oversohl (dpa Karlsruhe), Podium

Es werde Licht

Bürger sollen in der Stadt Lemgo bald per SMS die Straßenlaternen einschalten können. Das ganze ist jedoch kein Scherz: WAZ und WDR haben darüber schon berichtet: Kommunen müssen Geld sparen - eine Möglichkeit ist es, die Straßenbeleuchtung um 23.00 Uhr einfach auszuschalten. Gerade in ländlicheren Gegenden ist es dann stockduster. Hier kommt die "Zufalls-Idee" von Dieter Grote. Dieser hatte auf einer Ausstellung einen Stromzähler mit Münzeinwurf von früher gesehen und kombinierte dieses Wissen mit moderner Technologie. Eine SMS an die Stadtwerke genügt und es wird für 15 Minuten Licht - das ganze für 50 Cent. Clever, oder?

Quelle: ideentower.com

Donnerstag, 25. Januar 2007

French Fries in the libary

Auch wenn Thomas Pleil das neue Werbevideo für die E-Klasse von Mercedes für Geschmackssache hält, fällt das Lachen nicht schwer.

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Gefunden im Textdepot von Thomas Pleil

Aufwachen! Online!

Heute haben sich im Darmstädter Schloss die Köpfe der regionalen Journalistenszene zum moderierten Plausch über "Qualitätskriterien im zukünftigen Journalismus" getroffen und Werbung in eigener Sache betrieben.

Auf dem Podest saßen der Chefredakteur des Darmstädter Echo Jörg Riebartsch, Peter John vom Hessischen Hörfunk, DPA-Büroleiter aus Karlsruhe Martin Oversohl und Newsdesk-Papst Prof. Klaus Meier. Der Namen des Moderators ist kaum erwähnenswert.

Bemerkenswert wie absurd waren hingegen Riebatschs Fehleinschätzungen des Internets als "neues" publizistisches Medium: "Das Internet ist reine Zeitverschwendung und eignet sich höchstens für die Unterhaltung." Dass er kaum journalistisches Potenzial im Internet entdeckt, könnte daran liegen, dass sein Hausverlag bisher nicht auf den rollenden Zug aufgesprungen ist. Der Chefredakteur hat auch nicht vor ihm hinterher zu rennen. Ein Online-Angebot des Darmstädter Echos gibt es zwar, Jörg Riebatsch nimmt es jedoch nicht wirklich ernst. Mehrere hundert Tausend Euro würde die Webseite jährlich verschlingen, Werbeeinnahmen kämen aber nur etwa 25 tausend Euro pro Jahr zurück. Diese ökonomische Erfahrung unterstellt er auch anderen Redaktionen und weiß vielleicht nicht, dass große Medienhäuser ihre Online-Redaktionen mit 25 bis 50 Prozent mehr Budget ausstatten.

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass der erfahrene Journalist seine Zeitung und dessen Format hochhält, denn schließlich ist es sein Job. Doch von zukünftigen Verlagerungen des deutschen Mediennutzungsverhaltens will er nicht viel wissen. Auch Crossmedialität ist für Riebatsch "absoluter Blödsinn", wobei in seinen Ausführungen nicht ganz klar wurde, ob er von der gleichen Crossmedialität spricht, wie sie in modernen Medienhäusern praktiziert wird.

Derartige Kommentare müssten Klaus Meier eigentlich die Nackenhaare aufstellen. Aber er saß nur da, lächelte still in sich hinein. Mit aktuellen Studien und provokanten Thesen versuchte der Online-Journalist den Staub von Riebatschs Aussagen zu pusten. Wikipedia sei ein durchaus akzeptables Nachschlagewerk, auch für Journalisten. Das Netz reguliere sich zukünftig von selbst, das Online-Zeitalter führte zur verstärkten Demokratisierung. Online aktive Journalisten können bei solchen Feststellungen vermutlich nur gähnen. Oder schmunzeln, dass man es immer noch dazu sagen muss.

Für seine realistischen Einschätzungen bekam Klaus Meier teils Rückendeckung vom leidenschaftlichen Journalisten Martin Oversohl. Doch beim Stichwort Wikipedia wußte der DPA-Büroleiter aus Karlsruhe auch nicht so genau, wo er die Akzente setzen sollte. "Jeder, der veröffentlicht, ist Journalist", wird also Wikipedia ausschließlich von Journalisten betrieben?

Peter John vom hessischen Rundfunk ist dabei sehr skeptisch. In seinen Augen wird es qualitativ hochwertigen Journalismus immer geben und geben müssen. Die klassischen Prinzipien des Journalismus würden für alle Ausspielkanäle gelten. Der HR-Studioleiter wird seinen Arbeitgeber sicherlich nicht in die Webwelt führen. Aber vielleicht begleiten. John schätzt die Lage durchaus realistisch ein und weiß, dass man das Internet ernst nehmen sollte, aber nicht unbedingt als Konkurrenz. Er sieht vielmehr die Fäden aller Medien im Internet zusammenlaufen: "In Zukunft wird es eine Plattform geben, auf der alles präsentiert werden kann." Das gelte für Texte und Radio genauso wie fürs Fernsehen. Darauf müsse man sich einstellen. Mit einer Ausnahme erntete er dafür deutliches Kopfnicken seiner Kollegen auf dem Podium.

Dienstag, 16. Januar 2007

Waste your time!

Was tut man nicht alles, wenn man eigentlich etwas besseres zu tun hätte?

Das zum Beispiel.

Montag, 15. Januar 2007

Multimedia für Linkshänder

Um multimedial zu präsentieren, gibt es derzeit nicht viele überzeugende Tools. Eines der wenigen und leicht bedienbaren ist die Software "Soundslides", die für nur 40 $ Audio, Bild und Text in einer Slideshow kombiniert. Die Ausspielung erfolgt nicht wie bei den meisten Videoinhalten im Netz in einem Flash-Layer, sondern als eigene kleine Html-Seite.

Und das sieht dann in etwa so aus.

Trau Dich!

Du stehst draußen,

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