Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Es ist, als stehe man mit seinem Board auf dem Rücken vor einer leuchtend weissen Schneedecke, über der noch der eisige Frost der Nacht liegt, als tauche man einen kalten Amalganlöffel in die oberste Schicht eines frischen doch verstaubten Marmeladeglasses, das vielleicht Großmutter mit Liebe verschlossen und vorher für Monate im dunklen Keller verstaute, als blättere zum ersten Mal im neuen Buch seines Lieblingsautors, als drücke man zum ersten Mal den Ablöser der neuen gerade aus der Verpackung enthüllten Kamera, als sitze man mit einem triefenden Pinsel vor einer unbefleckten Leinwand, als öffne man behutsam den Umschlag eines von Hand geschriebenen Briefes eines guten alten Freundes, als nehme man mit zitternden Fingern die schützende Maske von einem noch fremden Gesicht. Begierig, den ersten Blick zu wagen und zögernd zugleich, unsicher über das, was dahinter verborgen liegen mag.
Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, dem man in dieser Form nie wieder begegnen wird. Das glorifizierte erste Mal ist nur ein Augenblick, der so vergänglich ist wie der bewußte Gedanke der Existenz selbst. Lange habe ich auf diesen Moment gewartet, sicher ihn zu erleben und doch die passende Stimmung abwartend. Also besser: Lange hat dieser Moment auf mich gewartet.
Um diesem ersten Mal meine Bedeutung beizumessen, widme ich den ersten Eintrag in die kahle weisse Webloglandschaft dem Moment selbst.
Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, dem man in dieser Form nie wieder begegnen wird. Das glorifizierte erste Mal ist nur ein Augenblick, der so vergänglich ist wie der bewußte Gedanke der Existenz selbst. Lange habe ich auf diesen Moment gewartet, sicher ihn zu erleben und doch die passende Stimmung abwartend. Also besser: Lange hat dieser Moment auf mich gewartet.
Um diesem ersten Mal meine Bedeutung beizumessen, widme ich den ersten Eintrag in die kahle weisse Webloglandschaft dem Moment selbst.
Postbote - 20. Jan, 02:45
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